Chirotherapie

1001 Möglichkeiten, eine Blockierung zu erleiden!

Historische Grundlagen

Das Wort „Chirotherapie“ besteht aus den altgriechischen Worten cheiros (=Hände) und praxis (=tätig) und bedeutet „mit den Händen behandeln“. Bereits in Höhlenmalereien aus Mesopotamien sind Behandlungstechniken aufgezeigt, welche chirotherapeutische Therapieformen des Stütz- und Bewegungsapparates der heutigen Zeit gleichen. Hippokrates hat ähnliche Behandlungsformen beschrieben, wobei hier der Begriff des "Knochensetzens" erstmals gebraucht wurde. Dies geschah unter der damals vorherrschenden Überzeugung, dass die als "Blockierung" bezeichneten Wirbelsäulenschmerzen auf eine Verrenkung einzelner Wirbel zurückzuführen sind.

Chirotherapie heute

Die Chirotherapie (=Manuelle Medizin) neuzeitlicher Prägung ist fester Bestandteil der Behandlung von Blockierungen (funktionelle Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat) des Körpers. Mit definierten, schonenden Griffeinstellungen übt der Chirotherapeut auf die blockierten Gelenke einen bei korrekter Grifftechnik schmerzfreien Spannungsreiz aus und löst damit die Blockierung. Häufig nimmt der Patient dabei ein Knacken wahr und spürt eine spontane Erleichterung in der zuvor schmerzhaften Wirbelsäulengegend. Oft genügen 1-2 Versuche, um die Entlastung zu bewirken. Sollte nach mehren Versuchen die Therapie nicht erfolgreich sein, bricht der erfahrene Therapeut die Behandlung in der Regel ab. Die Kombination der Chirotherapie mit Akupunktur und Kinesiotaping hat sich in unserer Praxis sehr bewährt.

Gefährliche Therapie?

Bei der richtigen Indikation und technisch korrekter Durchführung ist die Chirotherapie gefahrlos. Ernste Gefahren, wie sie immer wieder in den Medien hochgespielt werden, drohen bei fachgerechter Anwendung der Therapie nicht, insbesondere wenn auf die sanften Mobilisationstechniken zurückgegriffen wird. Dazu gehört auch der Ausschluß vorbestehender Risikofaktoren durch eine geeignete Diagnostik insbesondere bei Veränderungen der Halswirbelsäule. Die Diagnose sollte immer ärztlich abgesichert sein.